Mitmachen.Sammeln.Hochladen.

Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren erheben bundesweit Daten zu Kunststoffvorkommen an und in deutschen Fließgewässern: Wie viel und welcher Plastikmüll lässt sich dort finden? Wo sammelt sich besonders viel Müll? Und welche Rolle spielt die Fließgeschwindigkeit dabei? Mit wissenschaftlichen Methoden wird gefiltert und gezählt, auf der Homepage hochgeladen und danach das Ergebnis auf einer digitalen Deutschlandkarte dokumentiert.
Mit den gewonnenen Daten arbeitet die Kieler Forschungswerkstatt (Schülarlabor an der Universität Kiel) weiter. Dort wird zum Beispiel analysiert, welche Flussabschnitte besonders stark mit Plastik verschmutzt sind und wie sich die Belastung von der Quelle bis zur Mündung eines Flusses entwickelt. Daraus lassen sich wirksame Schutzmaßnahmen ableiten, die Flüssen, Meeren und letztlich uns selbst zugutekommen.

DigITALE SMARTPHONE-SCHNITZELJAGD "IMMER DEM ESSEN NACH"

Weltweit essen alle gerne Fett und Zucker - warum eigentlich? Wie verbreiten sich Supermärkte? Warum sind Bio-Lebensmittel teurer als andere?  Dies sind drei der Fragen, die bei der Schnitzeljagd bearbeitet werden können. Die Schüler suchen Informationen, bilden sich Meinungen, diskutieren Fakten und befragen Menschen, die sie treffen.  Eine  Einführung ins Thema und Informationen zu Durchführung der Schnitzeljagd sowie das Heft mit Ideen für Handlungsoptionen "Was tun?" kann man bei blue21 bestellen. Dort finden Sie auch weitere Informationen.

Fairtrade-School

Im Rahmen der Schulkampagne zeichnet TransFair Schulen zu "Fairtrade-Schools" aus. Es können sich alle Schulformenbewerben. Für den Erhalt müssen fünf Kriterien erfüllt werden. Fairtrade-Schulen bieten Ihren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit weltweite Zusammenhänge zu verstehen:

  • Wie ist unser Leben mit der Lebens- und Arbeitssituation anderer Menschen auf der Welt verknüpft? Warum ist Handel oft unfair und wie wirkt sich das auf das Leben anderer Menschen aus?
  • Inwieweit können die Entscheidungen, die wir als Konsumenten treffen (was wir einkaufen, essen, anziehen und womit wir spielen), einen großen Unterschied machen?

"Grüne" Apps

Das Bundesumweltministerium hat eine Sammlung von Apps erstellt, mit denen man auf SmartPhones und Tablets ökologische Themen im Unterricht bearbeiten kann. Die beiden Fragen: welche Vorteile bieten Smartphones & Co. für den Unterricht und welche Apps gibt es zu Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen? werden dabei verfolgt.

Das sind zum einen Unterrichtsvorschläge für die Grundschule und die Sekundarsstufe und zum anderen eine umfassende und kommentierte "Übersicht: "Grüne" Apps für den Unterricht", die zum Download bereit steht. Die Themenbereiche sind allumfassend: faire Kleidung, Fisch und Obst-Einkauf sowie Lebensmittelverschwendung, Energiespar- und Produktlabel, Bestimmungshilfen und StadtNatur incl. Naturralleys und Sternenhimmel sowie Lärm, Höhen- und Entfernungsberechnungen und letztlich Schrott und Müll.

UMWELTSCHULE IN EUROPA -
INTERNATIONALE AGENDA 21 SCHULE

ist eine Ausschreibung der internationalen Foundation for Environmental Education (FEE). Gegenwärtig beteiligen sich weltweit über 20.000 Schulen in mehr als 40 Staaten. Der Titel "Internationale Agenda-21 Schule" wird für besondere Leistungen von Schulen bei der Erarbeitung von Nachhaltigkeitsprozessen in und außerhalb des Schulgeländes verliehen.
Weitere Informationen und Meldung bei der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung.

Keep cool

Keep Cool Online lädt ein, sich in die globale Klimapolitik spielerisch einzumischen. Hier können Ursachen des Klimawandels simuliert, nach Wegen des Klimaschutzes und Strategien zur Anpassung gesucht werden.

Bei Keep Cool Online übernehmen die Spieler die Rollen von Ländergruppen in der Welt wie den USA und Partner, Europa, Ehemalige Sowjetunion, OPEC (Organisation der erdölexportierenden Länder), Schwellen- und Entwicklungsländer. In Unkenntnis der Strategien der anderen Teilnehmer sollen die jeweiligen Ziele verfolgt werden. Auführliche Informationen für dieses Planspiel finden sie bei Keep Cool Online.

www.wikiwoods.org

Gelingt es uns, dem globalen Klimawandel etwas entgegen zu setzen und gleichzeitig eine große Gruppe von Menschen zu erreichen und zu begeistern? Das Pflanzen von Bäumen scheint uns ideal, um regional Klima- und Ressourcenschutz mit Umweltbildung zu verbinden, vielleicht bei Aktions- und Projekttagen. Die Internetplattform WikiWoods bietet vielen Akteuren die Möglichkeit sich online zu vernetzen und Interessierten sich einzuklinken und Kontakt aufzunehmen, um offline konkret auf dem Gebiet Umweltschutz etwas zu bewegen. Projektbüro WikiWoods.org - c/o Martin Schmid, Dielingsgrund 26, 12305 Berlin, 0174 - 672 66 33 oder eMail.

Klimafrühstück

Das Bildungsangebot "Das Klimafrühstück" kann von Lehrkräften vielseitig eingesetzt werden: Es dient als spielerischer und erlebnisorientierter Einstieg in die ausführliche Bearbeitung zum Beispiel der Themen Klimaschutz, Ernährung. Gesundheit oder Ähnlichem. Es kann aber auch als eigenständiges Projekt durchgeführt werden. Zielgruppenspezifische Leitfaden und Unterrichtsmaterialien stehen bereit, ein Klimakoffer kann ausgeliehen und Referenten/innen  können gebucht werden.
Anmeldungen nehmen wir gerne ab sofort unter Angabe des Namens, der Funktion und der Institution (Schule etc.) per E-Mail entgegen.
Ausführliche Informationen finden Sie auf der Homepage.

Boden begreifen

Das Bildungsangebot „Boden Begreifen“ ermöglicht Schülerinnen und Schülern unmittelbare Begegnung und Beschäftigung mit Landwirtschaft und Boden. Es schafft Erfahrungsräume auf landwirtschaftlichen Flächen im Umland. Projektmitarbeiter kommen zur Vor- und Nachbereitung in die Schule, bieten Fortbildungen und Handreichungen, eine Webseite mit Informationen und multimedialen Beteiligungsmöglichkeiten an. Flyer mit Kurzinformationen und weitere im Internet.

BildungsCent für das Klima

Umsetzung von 500 Klimaschutzprojekten außerhalb der Schule unterstützt durch aktive Netzwerkarbeit getragen von BildungsCent.
1. Sie haben mit Ihren Schülerinnen und Schülern eine Idee für ein Klimaschutzprojekt und können sich vorstellen diese Idee mit einem außerschulischen Partner umzusetzen. Hierbei ist Ihnen die Beteiligung und Selbstwirksamkeit Ihrer Schülerinnen und Schüler sehr wichtig.
2. Sie melden sich bei Aktion Klima! mobil, KlimaKunstSchule, Alles im Fluss oder Aktion Wald an.
3. Sie erhalten Informationen und den Zugang zur webbasierten Projektmanagementumgebung sowie eine 6-monatige Unterstützung und Begleitung durch das KlimaTeam in Berlin. Von der Ideenfindung, der Planung, der Partnersuche bis zur Umsetzung und Sichtbarmachung steht Ihnen telefonisch unter 030 610 8144 80 und per  E-Mail das KlimaTeam zur Seite.

Handy, Mobile, Smart, iPhone, etc.

Handys für die Havel

Ab dem 1. Januar 2011 ist das Mobilfunkunternehmen E-Plus neuer Partner der Kampagne "Alte Handys für die Havel". Für jedes abgegebene Alt-Handy erhält der NABU bis zu drei Euro von der E-Plus-Gruppe. Das Geld fließt in das Naturschutzgroßprojekt Untere Havel. Die Untere Havelniederung ist das größte und bedeutsamste Feuchtgebiet im Binnenland des westlichen Mitteleuropas. Zu den » » » Handysammelstellen

Jugend forscht

An "Jugend forscht" können junge Menschen ab der 4. Klasse bis zum Alter von 21 Jahren teilnehmen. Zugelassen sind sowohl Einzelpersonen als auch Zweier- oder Dreierteams. Anmeldeschluss iist der 30. November.
Ganz wichtig: zuerst das Forschungsthema auswählen, dass in eines der sieben Jugend forscht Fachgebiete passen muss: Arbeitswelt. Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik.
Wer sein Thema gefunden hat, sollte sich so schnell wie möglich zum Wettbewerb anmelden - am besten gleich online. In jeder Wettbewerbsrunde vergeben zahlreiche Sponsoren, Preisstifter und Förderer Geldpreise, Forschungsaufenthalte und Studienreisen. Ebenso wertvoll wie die Preise sind die Kontakte zu Experten.

Förderpreis "Praktisches Lernen": PLuS

für Berliner Grundschulen und die Sekundarstufe I: "Praktisches Lernen, dass heißt z.B. Ideen haben, planen, organisieren, vorbereiten, bauen, Leute befragen, die Umgebung erkunden, Theaterstücke schreiben, inszenieren und aufführen."
Beispiele Praktischen Lernens lassen sich innerhalb einzelner Fächer, im Wahlpflichtunterricht, fachübergreifend oder in Arbeitsgemeinschaften finden. Die Darstellung soll in Form eines schriftlichen Berichtes erfolgen, auf nicht mehr als 10 Seiten. Dieser kann durch Fotos, Ton- und Bildaufzeichnungen, Dokumente etc. ergänzt werden.
Einsendeschluss 14. Juli; ausgeschrieben wird der Förderpreis von PLuS e. V., c/o PSW Partner Schule Wirtschaft, Am Schillertheater 4, 10625  Berlin, Tel.: 030 - 54 71 09 95 oder per eMail.