Papier statt
Gibbons & Tiger

In Sumatra wird der Regenwald für immer neue Holzplantagen zerstört. Einer der größten Abholzer ist die Papier- und Zellstofffirma APRIL. Sie hat bereits 300000 Hektar Regenwald vernichtet und dabei viele Menschen von ihrem angestammten Land vertrieben. Nun plant APRIL weitere 200 000 Hektar abzuholzen, um noch mehr Plantagen für Akazienholz für die größte Zellstofffabrik der Welt anzulegen. In dem von APRIL bedrohten Wald leben unzählige seltene Arten wie Nashornvögel und Gibbons und auch der höchst bedrohte Sumatra Tiger.
Das Papier von APRIL wird in Deutschland von der Firma Papier Union unter dem Namen "Paper One" verkauft. Die Papier Union weigert sich hartnäckig, diesen Handel mit Papier aus Raubbau zu stoppen. Argument der Papier Union: "Paper One" stamme aus Plantagen. Dass immer neuer Regenwald für zusätzliche Plantagen abgeholzt wird, ignorieren die Kaufleute der Papier Union. Aber nicht die Verbraucher!

Unterstützen Sie die Aktion "Rettet den Regenwald" und benutzen Sie in der Schule Recyclingpapier!

Projekt Trennomania

Mit dem Angebot für Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren soll ihnen verdeutlicht werden, dass sie selbst einen wichtigen Beitrag leisten können, um die Flut an Verpackungsabfällen zu verringern und Ressourcen zu schonen. Dabei soll der Spaß natürlich nicht zu kurz kommen. Mit „Trennomania – Schlag den Reststoffel“ wird von der Stiftung Naturschutz Berlin ein Spiel angeboten, das dieses mit Wissensvermittlung kombiniert. Die Kosten betragen pro Kind 1,50 €. Weitere Informationen online oder per Telefon unter
(030) 26 39 41 60 sowie per eMail.

Abfallvermeidung und -sortierung

Das Hamburger Landesinstitut hat für die Klassen 4 bis 10 Unterrichtsmaterialien entwickelt, die insbesondere zu den Themen Kunststoff, Bio- und Restmüll interessante Unterrichtsvorschläge sowie dazu gehörige Druckvorlagen enthalten. Die Materialien können hier heruntergeladen (3,4 MB) werden.

Bildungsmaterialien

Didaktisches Material von fast drei Dutzend Anbietern hat die Berliner Initiative Kunst-Stoffe zusammengestell.

Grundsätzliches

Die abfallarme Schule ist seit langem Programm und ist wesentlicher Bestandteil einer » Schule als ökologischer Lernort. Neben dem Recyclingpapier sind die Bewirtschaftung der Cafeteria und die Organisation der » Schulmilch die häufigsten Konfliktherde. In der Berliner "Konzeption für schulische Umwelterziehung" werden Hinweise für die schulische Praxis und den Unterricht gegeben. Im Anhang sind die für die Abfallvermeidung sehr wichtigen und verbindlichen "Ausführungsvorschriften für umweltfreundliche Beschaffungen und Auftragsvergaben nach der Verdingungsordnung für Leistungen - ausgenommen Bauleistungen - (AVUmVOL)" abgedruckt.

Unterrichtsmaterial für die Grundschule

Ein vielfältiges und abwechslungsreiches Material, Schülerarbeitsheft und Handreichung für Lehrkräfte, hat das Bundesumweltministerium zusammengestellt. Informationen samt Möglichkeit zum Download stehen im Internet zur Verfügung.

ACHTUNG: SIE LEBEN IN EINER TRENNTSTADT!

denn Trenntstadt Berlin ist der Name eines neuen Förderfonds in Berlin, den die Stiftung Naturschutz Berlin zusammen mit der BSR aufgelegt hat und der Schulen vielfältige Aktivitäten ermöglicht und natürlich finanziert. Lesen Sie dazu am besten die Ausschreibung  » » »

Handy, Mobile, Smart, iPhone, etc.

Handys für die Havel

Ab dem 1. Januar 2011 ist das Mobilfunkunternehmen E-Plus neuer Partner der Kampagne "Alte Handys für die Havel". Für jedes abgegebene Alt-Handy erhält der NABU bis zu drei Euro von der E-Plus-Gruppe. Das Geld fließt in das Naturschutzgroßprojekt Untere Havel. Die Untere Havelniederung ist das größte und bedeutsamste Feuchtgebiet im Binnenland des westlichen Mitteleuropas, zu den » » » Handysammelstellen

Papierwende

Die Vernichtung der Wälder geht in vielen Regionen der Welt ungebremst weiter. Rund ein Fünftel der Bäume fällt dabei der Papierindustrie zum Opfer.
Besondere Brennpunkte dieses Raubbaus sind neben den tropischen Wäldern Brasiliens und Indonesiens auch die Urwaldgebiete der nördlichen Halbkugel, insbesondere in Kanada, Finnland und Russland; und in manchen dieser Gebiete werden nicht nur die Bäume geschlagen, sondern zugleich wird die heimische Bevölkerung vertrieben und ihres Grund und Bodens beraubt.
Deutschland ist der viertgrößte Papierverbraucher und wir tragen eine erhebliche Verantwortung an der Zerstörung ganzer Ökosysteme auf unser Erde.
Während im Zeitungsdruck sowie bei den Hygienepapieren der Recyclinganteil bereits erfreulich hoch ist, gibt es bei den Schreib- und Büropapieren noch großen Nachholbedarf.
Aus Nordrhein-Westfalen stammt die Idee der sogenannten Gemeinschaftsaktion. Darin bekennen sich Schulklassen durch Abgabe einer Selbstverpflichtungserklärung zur künftigen Verwendung von Recyclingpapier. Die Selbstverpflichtungserklärungen dokumentieren gegenüber dem Handel, dass es entgegen verbreiteter Einschätzungen sehr wohl eine Nachfrage und somit auch einen Markt für Schulhefte aus Recyclingpapier gibt.Mit vereinten Kräften konnte hier bereits eine Trendwende geschafft werden: Der Absatz von Schulheften aus Recyclingpapier stieg beim Marktführer um bis zu 40 Prozent! Siehe Papierwende.

Später wurde auch in Berlin die Gemeinschaftsaktion mit der Bundesministerin Renate Künast als Schirmherrin gestartet, Schulklassen, die bei der Gemeinschaftsaktion mitmachen, erhalten von ihr eine Urkunde. Viele Umweltorganisationen, die Stiftung Naturschutz und die Berliner Stadtreinigungsbetriebe sind mit von der Partie. Siehe Papierwende.

Batterien

Die Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien (GRS Batterien) organisiert bundesweit die Rücknahme verbrauchter Batterien und Akkus, stellt die dafür erforderlichen Sammel- und Transportbehälter u. a. auch für Schulen bereit. Die Arbeit finanziert sich gemäß dem Batteriegesetz aus den Beiträgen der aktuell über 400 Batteriehersteller und -importeure, die die Entsorgungsleistungen des GRS Batterien nutzen.
Einer von ihnen, VARTA, bietet ein Lexikon an, in dem eine technische und physikalische Fragen zu Batterien beantwortet werden.
GRS stellt verschiedene Informationsmaterialien zum Download bereit:

Abfall und Ästhetik

Aus Müll mach neu - ressourcenneutrale Materialien zum Lernen und Lehren!

KUNST-STOFFE

Die Zentralstelle für wiederverwendbare Materialien sammelt Rest- & Gebraucht-Materialien und macht sie für die Nachnutzung verfügbar. Die Bestände

  • bieten Überraschung & Inspiration
  • haben Aufforderungscharakter
  • sind vielfältig nutzbar
  • regen den bewussten Umgang mit Ressourcen an
  • sind bedeutungsoffen 
  • tragen  zur  Abfallvermeidung  bei 
  • sind  kostengünstig

Materialien zum Gestalten -  zum Lernen -  zum Bauen  -  zum Erfinden  -  zum Ausprobieren, für Projekte - für den Toberaum - für den Kunst-Unterricht - für Feste - für die Schulgestaltung.
Preise variieren, einen 5-Liter Beutel gemischte Deko-Materialien gibt es ab 5 Euro., weitere Preise » »
Öffnungszeiten:            
April - Oktober: Mittwoch 14 - 20 Uhr, Freitag 11 - 18 Uhr
November - März: Mittwoch und Freitag 11 - 18 Uhr
Berliner Str. 17 in 13189 Berlin, Tel.: 34 08 98 40
www.kunst-stoffe-berlin.de           info(at)kunst-stoffe-berlin.de